Observations, Measurements, and Samples

Dieser aus mehreren Teilen bestehende Standard definiert ein konzeptionelles Schema für Beobachtungen, für Merkmale, die am Beobachtungsprozess beteiligt sind, und für Merkmale, die bei der Stichprobennahme bei der Durchführung von Beobachtungen beteiligt sind. Modelle unterstützen den Informationsaustausch, der Beobachtungsvorgänge und ihre Ergebnisse beschreibt, sowohl innerhalb als auch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Gemeinschaften.

Offene Ausschreibungen der OGC
Übersicht

Die Observations, Measurements, and Samples Standard (OMS), gemeinsam erstellt und veröffentlicht vom Open Geospatial Consortium und ISO/TC 211 als OGC Abstract Specification Topic 20 (OGC 20-082r4) und ISO 19156:2023, definiert ein konzeptionelles Schema für Beobachtungen, für am Beobachtungsprozess beteiligte Merkmale und für an der Stichprobennahme bei der Durchführung von Beobachtungen beteiligte Merkmale. Modelle unterstützen den Informationsaustausch, der Beobachtungsvorgänge und deren Ergebnisse beschreibt, sowohl innerhalb als auch zwischen verschiedenen wissenschaftlichen und technischen Gemeinschaften.

Bei Beobachtungen wird üblicherweise ein bestimmtes Merkmal von Interesse entnommen. OMS definiert einen gemeinsamen Satz von Stichprobentypen entsprechend ihrer räumlichen, materiellen (für Ex-situ-Beobachtungen) oder statistischen Natur. Das Schema des Standards umfasst Beziehungen zwischen Stichprobenmerkmalen (Unterstichproben, abgeleitete Stichproben). Es fügt auch Konzepte hinzu, die in der vorherigen Version als fehlend galten, und liefert zusätzliche Erläuterungen zu den bereitgestellten Konzepten und ihren Beziehungen, während das Kerndatenmodell größtenteils intakt bleibt. Darüber hinaus wurde eine neue feinkörnige Anforderungsklassenstruktur erstellt, die es Implementierungen ermöglicht, die Teile des Standards, denen sie entsprechen, eindeutig zu deklarieren.

Die in OMS beschriebenen abstrakten Datenmodelle bieten gemeinsame Konzepte und logische Strukturen für den Austausch von Beobachtungsdaten und Metadaten zwischen verschiedenen Informationssystemen sowie für die harmonisierte Handhabung solcher Informationen aus verschiedenen heterogenen Quellen. Technische Implementierungsstandards und Profile bieten dagegen konkrete Lösungen, die auf die Speicherung, den Austausch und die Verarbeitung von OMS-Informationen in bestimmten technischen Umgebungen und Anwendungsfällen zugeschnitten sind.

Die Arbeiten zur Überarbeitung bestehender OMS-bezogener OGC-Implementierungsstandards, um die Anforderungen von OGC 20-082r4 vollständig zu erfüllen, sind in OGC im Gange, einschließlich Sensor Things API und Timeseries Markup Language. Es wird auch an der Harmonisierung zwischen den bereits eng verwandten OMS- und den W3C SSN/SOSA-Standards gearbeitet. Unter der Leitung der OGC OMS Standards Working Group werden neue OGC-Implementierungsstandards für OMS JSON-Kodierung und OMS-bezogene Datensatzmetadaten verfolgt.

Die OMS-Standardfamilie leistet einen Beitrag zu den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) für verschiedene Arten messbarer Informationen, einschließlich Umweltüberwachung sowie Fernerkundung und Vor-Ort-Erfassung, indem sie einen gemeinsamen konzeptionellen Rahmen für die Entdeckung, Erfassung und Analyse verwandter Informationen aus verschiedenen Quellen und von verschiedenen Datenanbietern bereitstellt.

Offene Ausschreibungen und Anfragen

Die Öffentlichkeit kann Entwürfe von Normen prüfen und Feedback geben, um sicherzustellen, dass diese praxisnah und breit anwendbar sind.

Einblicke

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