OGC-Forschungsprogramm: Pilotinitiative

Geowissenschaftliche Arbeitsabläufe transparent, reproduzierbar und wiederverwendbar auf allen Plattformen zu gestalten, auf denen die Geowissenschaften betrieben werden.

Die Teilnahme ist ab sofort möglich – Vorschläge müssen bis zum 20. Juli 2026 eingereicht werden.

Weitere Informationen erhalten Sie unter ******** @ * gc.org.

Übersicht

Der Open Science Persistent Demonstrator (OSPD) ist eine behördenübergreifende Initiative unter der Leitung des OGC in Zusammenarbeit mit der NASA, der ESA, dem EU-Projekt FOCAL und I-GUIDE. Langfristiges Ziel ist es, georäumliche wissenschaftliche Arbeitsabläufe transparent, reproduzierbar und wiederverwendbar auf den verschiedenen Plattformen zu gestalten, auf denen Erdwissenschaften betrieben werden.

OSPD 2026, ein von der NASA gefördertes Projekt, stellt die nächste Phase dieses Programms dar. Es konzentriert sich auf die detailliertere Beschreibung eines Teils des Open-Science-Beschreibungsmodells: die Beschreibung von Geodatenverarbeitungsaktivitäten innerhalb von Provenienzketten. Dies geschieht mithilfe eines Profil-Register-Ansatzes: Das Provenienzprofil beantwortet die Frage „Welche Aktivität fand statt?“, während das Register den zugehörigen kontrollierten Begriff liefert.

Was die Pilotfolge liefert

  • Ein Herkunftsprofil — basiert auf W3C PROV und wurde als OGC Building Block mit einem getesteten JSON-Implementierungsschema veröffentlicht.
  • Ein gefülltes Prozessregister — kontrollierte Begriffe mit stabilen Identifikatoren, die mit OpenEO, NASA und maschinellen Lernvokabularen verknüpft werden, anstatt diese zu ersetzen.
  • Beispiele für die Herkunft getesteter Workflows — reale profilierte Workflows, die auf das Register verweisen, einschließlich einer Demonstration in OGC API — Prozesse.
  • Ein OGC-Ingenieurbericht — Dokumentation der Implementierungserfahrung, Validierung und Empfehlungen für zukünftige OGC-Arbeiten.

Hauptplan

ID Datum Milestone
M01 19 Juni 2026 Öffentliche Bekanntgabe des Aufrufs zur Teilnahme
M02 06 Juli 2026 Letzter Abgabetermin für Fragen
M03 20 Juli 2026 Einreichungsfrist für Vorschläge (23:59 Uhr EDT)
M04 30 Juli 2026 Kick-off-Meeting (virtuell)
M05 31 August 2026 Aktivität 1 abgeschlossen – generischer Provenienz-Baustein
M06 7 September 2026 Aktivitäten 2 und 3 abgeschlossen – Profilbeispiele; Registrierung bereit
M07 21 September 2026 Aktivität 4 abgeschlossen – Register ausgefüllt und bereit zur Übergabe
M08 28 September 2026 Ausführlicher Entwurf des Berichts fällig
M09 12.–15. Oktober 2026 OGC Connect, Kapstadt
M10 Oktober 26 2026 Abschließende Demonstrationen und Ingenieursbericht fällig

Teilnahme-Möglichkeiten

OSPD 2026 lädt OGC-Mitglieder ein, sich für finanzierte Positionen als Workflow Profiler (zwei Positionen verfügbar) und Register Implementer (eine Position verfügbar) sowie eine Sachleistung als OGC API — Processes Profiler zu bewerben.

Die Mitarbeiter des OGC fungieren als Redakteure des Berichts. Das Pilotprojekt wird von der NASA gefördert und im Rahmen des OGC-Programms für kollaborative Lösungen und Innovation (COSI) durchgeführt.

Der vollständige Umfang, die zu erbringenden Leistungen und die Teilnahmebedingungen sind in der Ausschreibung enthalten. Fragen können bis zum 06. Juli 2026 über das OSPD-Fragenformular 2026 eingereicht werden.

Die vollständige Ausschreibung (Call for Participation, CFP) für den Open Science Persistent Demonstrator 2026 ist über die folgenden Links abrufbar:

Über OGC

Das Open Geospatial Consortium ist eine internationale Gemeinschaft von mehr als 500 Unternehmen, Regierungsbehörden, Forschungsorganisationen und Universitäten, die daran arbeiten, Standortinformationen FAIR zu machen – auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar.