Wo Meer und Land aufeinandertreffen, prallen Daten, Beziehungen und Modellierungskonzepte zweier Fachbereiche aufeinander. Dennoch erfordern viele Szenarien eine nahtlose, zuverlässige und konsistente Integration von Daten und Datenanalysen beider Seiten. Unterschiedliche Ansätze von Umwelt-, Land-, Meteorologie- und Meeresbehörden, beispielsweise bei der Skalierung oder der zeitlichen und räumlichen Aggregation, führen in Kombination mit ungleichmäßiger Datendichte und räumlicher Abdeckung zu Problemen bei der Interoperabilität zwischen den Behörden in der Gezeitenzone, die oft als „weißes Band“ bezeichnet wird. Die Pilotinitiative „OGC Federated Marine Spatial Data Infrastructure“ (FMSDI) geht diese Herausforderungen anhand zweier zentraler Fragen an:

  • Was muss in Best Practices erfasst und definiert werden, damit die behördenübergreifende Interoperabilität für White-Ribbon-Daten künftig sichergestellt werden kann?
  • Wie können vorhandene Datensätze dynamisch, also zur Laufzeit mit minimalem Informationsverlust über Land-Meer- bzw. Meer-Land-Grenzen hinweg integriert werden?

Während die erste Frage die Grundlage für ein zukünftiges Best-Practice-Dokument bildet, entstehen im zweiten Teil Software-Demonstratoren, die die Datenintegration zwischen verschiedenen Kommunen und Behörden veranschaulichen. Interessiert? Dann machen Sie mit bei dieser spannenden Initiative! Die Ausschreibung ist veröffentlicht und online verfügbar (PDF-Version hier ). Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 10. November 2024 ein . Bei Fragen füllen Sie bitte das folgende Formular aus.

Am 22. Oktober 2024 fand eine Fragerunde statt. Falls Sie nicht teilnehmen konnten, können Sie die Aufzeichnung hier ansehen . Die Fragen und Antworten sind auch im Aufruf zur Teilnahme dokumentiert.