Dieser Gastbeitrag stammt von Overture Maps Foundation.
Anfang Dezember versammelten sich bei der OGC@30-Jubiläumsfeier und den OGC Innovation Days DC 2024 Geodatenexperten aus Regierung, Industrie und Wissenschaft unter dem Motto „Zukunft der Geodateninfrastruktur (SDI)“. Diese erstklassige Veranstaltung erkundete das transformative Potenzial von Geodatentechnologien und die sich entwickelnde Rolle der Interoperabilität beim Aufbau skalierbarer, zugänglicher SDIs.
Als neues Hauptmitglied des Open Geospatial Consortium (OGC), Overture Maps Foundation (Overture) nahm an zwei Panels teil, in denen es um die Zukunft von SDIs und die dringende Notwendigkeit der Zusammenarbeit innerhalb der Geodaten-Community ging.
In diesen Diskussionen wurde die Rolle offener Daten und stabiler ID-Systeme wie dem Global Entity Reference System (GERS) von Overture bei der Bewältigung von Herausforderungen im Bereich der Dateninteroperabilität hervorgehoben.
Höhepunkte des Panels – Einblicke von Overture
Eine neue Ära der Interoperabilität: Die Welt mit Geodaten verändern
Mit Amy Rose, Technische Direktorin von Overture Maps, erkundete dieses Panel die entscheidende Rolle der Interoperabilität bei der Förderung georäumlicher Innovationen. Amy nutzt ihre 30-jährige Erfahrung in der Geodatentechnologie, um zu erörtern, wie der Abbau von Datensilos und die Verbesserung der Datenzugänglichkeit transformative Anwendungen ermöglichen können.
Kernbotschaften aus Amys Panel:
- Interoperabilität als Grundlage: Trotz der Fülle an Geodaten sind viele davon noch immer in Silos eingeschlossen oder unterliegen restriktiven Richtlinien. Um diese Herausforderung zu bewältigen, sind Frameworks wie GERS erforderlich, die ein universelles Referenzsystem für eine nahtlose Datenintegration bieten.
- Die Macht von Partnerschaften: Die Task Forces und Arbeitsgruppen von Overture zeigen, wie Branchenakteure gemeinsame Probleme gemeinsam lösen können. Amy betonte, wie wichtig es sei, die Grenze zwischen Wettbewerbsvorteilen und gemeinsamen Bedürfnissen zu erkennen, um den Fortschritt zu beschleunigen.
- Eine globale Vision: Interoperabilität hat nicht nur eine technische Bedeutung – sie ist grundlegend für die Bewältigung globaler Herausforderungen – von der Klimaresilienz bis zur Stadtplanung –, indem sie qualitativ hochwertige Daten nutzbarer macht.
„Interoperabilität ist nicht nur eine technische Herausforderung – sie ist die Grundlage für die Förderung georäumlicher Innovationen im großen Maßstab.“ – Amy Rose, Technische Direktorin der Overture Maps Foundation.
Sehen Sie sich die Aufnahme an: Tauchen Sie ein in das gesamte Panel hier aufnehmen.
Podiumsdiskussion: Modernisierung von SDIs
Marc Prioleau, Executive Director von Overture, beteiligte sich an dieser Diskussion über die Zukunft von GDIs und konzentrierte sich dabei auf deren Modernisierung, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht zu werden. Marc betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Regierung und Industrie, um gemeinsame georäumliche Vermögenswerte zu schaffen und gleichzeitig gemeinsame Herausforderungen anzugehen.
Kernbotschaften aus Marcs Panel:
- Eine neue Ära der Kartierung: Marc beschrieb den Wandel der Branche von der traditionellen, auf Umfragen basierenden Datenerfassung hin zu sensorbasierten Ansätzen, die häufigere Aktualisierungen und eine höhere Genauigkeit ermöglichen.
- Steigende Benutzererwartungen: Die öffentliche Nachfrage nach aktuellen und zugänglichen Kartendaten ist dramatisch gestiegen und drängt Organisationen zu Innovationen.
- Zusammenarbeit als Katalysator: Offene Daten dienen als gemeinsame Grundlage und ermöglichen es Industrie und Regierung, Ressourcen zu bündeln und gleichzeitig mit differenzierten Angeboten zu konkurrieren. Marc veranschaulichte, wie das kollaborative Modell von Overture über 30 Unternehmen zusammenbringt, um skalierbare, interoperable Kartierungslösungen zu erstellen.
- Die Rolle stabiler Kennungen: Stabile ID-Systeme wie GERS schließen die Lücke zwischen unterschiedlichen Datensätzen und erleichtern die Integration und Interoperabilität im gesamten georäumlichen Ökosystem.
„Die Zusammenarbeit bei offenen Daten stärkt das georäumliche Ökosystem und ebnet den Weg für eine nachhaltigere und innovativere Zukunft.“ – Marc Prioleau, Geschäftsführer der Overture Maps Foundation.
Die Zukunft der georäumlichen Zusammenarbeit vorantreiben
Das übergreifende Thema der Innovation Days DC – SDIs interoperabler, nachhaltiger und zugänglicher zu machen – stand im Einklang mit der Mission von Overture. Sowohl Amy als auch Marc betonten, wie GERS diese Ziele verkörpert und einen universellen Rahmen bietet, um unterschiedliche georäumliche Datensätze in zusammenhängende Systeme zu integrieren.
Von der Erfüllung des weltweiten Bedarfs an FAIR-Datenprinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) bis hin zur Bewältigung technischer Herausforderungen durch Partnerschaften trägt Overture dazu bei, die Grundlagen für eine georäumliche Zukunft zu schaffen, die der Gemeinschaft branchenübergreifend zugutekommt.
Abschließende Gedanken
Die OGC Innovation Days DC 2024 haben die Bedeutung der Zusammenarbeit bei der Gestaltung der Geodatenlandschaft bekräftigt. Während Overture weiter wächst, zeigt seine Teilnahme an OGC sein Engagement für offene Standards und Zusammenarbeit in der Geodatengemeinschaft. Der Ansatz der Stiftung, unterschiedliche Organisationen zusammenzubringen, von kleinen Unternehmen bis hin zu großen Technologieunternehmen, zeigt einen praktischen Weg auf, um globale Kartierungsherausforderungen durch gemeinsame Anstrengungen anzugehen.
Overture ist stolz, Teil dieser globalen Anstrengung zu sein und die Diskussion über offene Daten, Interoperabilität und die Zukunft von SDIs voranzutreiben.
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