17. November 2008, Wayland, Massachusetts. Das Open Geospatial Consortium (OGC) gab die Fertigstellung und Verfügbarkeit von Version 2.0 des OGC-Referenzmodells (ORM) bekannt. Das ORM bietet einen Rahmen für die laufende Arbeit des OGC und dient als Leitfaden für alle, die interoperable Lösungen und Anwendungen für Geodaten und -dienste implementieren möchten. Im Mittelpunkt des ORM stehen die Beziehungen zwischen den Dokumenten der OGC-Standardbasislinie (SB), welche die genehmigten OpenGIS®-Abstract- und Implementierungsstandards (Schnittstelle, Kodierung, Profil, Anwendungsschema) sowie die OGC-Best-Practice-Dokumente umfasst.

Das ORM bietet Einblick in den aktuellen Stand der Arbeit des OGC und dient somit als nützliche Ressource für die Definition von Architekturen für spezifische Anwendungen. Es hilft potenziellen Mitgliedern zu erkennen, wie sie ihren Stakeholdern durch einen Beitrag zum OGC-Prozess helfen können, und bietet Entwicklern, die einen oder mehrere OpenGIS-Standards implementieren, umfassende Anleitung. Das ORM enthält zahlreiche Links zu OGC-Ressourcen mit detaillierteren Informationen. Es ist das Ergebnis umfangreicher Entwicklungsarbeit von Hunderten von OGC-Mitgliedsorganisationen und Einzelpersonen, die seit 1994 zur Entwicklung der OGC-Standards beigetragen haben.

Das OGC® ist ein internationales Konsortium aus über 365 Unternehmen, Regierungsbehörden, Forschungseinrichtungen und Universitäten, die in einem Konsensprozess öffentlich zugängliche Geodatenstandards entwickeln. OpenGIS®-Standards unterstützen interoperable Lösungen, die das Web, drahtlose und standortbezogene Dienste sowie die gängige IT mit Geodaten ausstatten. OGC-Standards ermöglichen es Technologieentwicklern, Geodaten und -dienste für jede Anwendung zugänglich und nutzbar zu machen, die Geodaten benötigt.