Das Open Geospatial Consortium (OGC) hat veröffentlicht die Best Practice für UML-zu-JSON-Kodierungsregeln.
JSON ist eine der am häufigsten verwendeten Datenkodierungen in modernen Webanwendungen. Um beim Austausch JSON-kodierter Daten ein hohes Maß an Interoperabilität zu erreichen, müssen sowohl die Semantik als auch die Struktur der Daten klar definiert sein. Im Geodatenbereich werden konzeptionelle UML-Schemata verwendet, um anwendungsrelevante Informationen zu definieren. Idealerweise können die JSON-Schemakonstrukte automatisch aus einem konzeptionellen Schema abgeleitet werden – ein Prozess, der klare Kodierungsregeln erfordert.
Dieses neue Bewährte Vorgehensweisen des OGC definiert Anforderungen für die Kodierung von UML-Anwendungsschemata (entsprechend ISO 19103:2015 und möglicherweise ISO 19109:2015) als JSON-Schemas. Die Anforderungsklassen decken die Erstellung von JSON-Schemas für:
- einfache JSON-Kodierung,
- GeoJSON-kompatible Kodierung und
- JSON-Kodierung kompatibel mit JSON-FG 0.1
Zusätzliche Anforderungen betreffen Kodierungsvereinigungen, Eigenschaften mit Codelistenwerten, Eigenschaftsreferenzen und Entitätstypen.
Aufbauend auf den Ergebnissen des UGAS-2020-Projekts markiert diese Best Practice einen wichtigen Schritt zur Standardisierung der JSON-Schema-Kodierungsregeln im Geodatenbereich. Sie wurde gemeinsam von Geonovum und Interactive Instruments entwickelt. Mehrere Implementierungen zeigen bereits, wie JSON-Schema-Spezifikationen aus konzeptionellen UML-Schemata abgeleitet und in die Praxis umgesetzt werden können.
Die OGC Best Practice für UML-zu-JSON-Kodierungsregeln ist kostenlos verfügbar für herunterladen.
Über OGC
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